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Altersvorsorge für Selbstständige
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Altersvorsorge für Selbstständige

Die Selbstständigkeit erscheint Vielen als gute Option, um selbstbestimmt ein Gehalt zu erwirtschaften von dem sie gut leben können. Angesichts mangelnder Job-Aussichten in vielen Berufsgruppen entscheiden sich deshalb viele Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Doch hier ergeben sich auch Probleme, beziehungsweise Nachteile, die zu beachten sind:

  • Die Krankenkassenbeiträge müssen eigenständig bezahlt werden
  • Der Wechsel in eine andere Steuerklasse muss beachtet werden
  • Die Vorsorge für die Rente muss selbst erbracht werden

Letzteres ist für viele Menschen ein Grund, der Selbstständigkeit skeptisch gegenüber zu stehen. Schließlich möchte man im Rentenalter nicht von Arbeitslosengeld II leben. Doch auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um sich gut auf das kommende Alter vorzubereiten.

Eine gute Altersvorsorge ist Gold wert

Die Wahl der richtigen Altersvorsorge stellt für viele Selbstständige eine große Herausforderung dar. Es gibt sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten, sich vorzubereiten.

  • Immobilien kaufen
  • In Aktien investieren
  • Einem ausgearbeiteten Fondsparplan folgen
  • Zusatzrenten sichern
  • Rürup-Rente

Nicht jeder Mensch kommt mit dem Spekulieren an der Börse zurecht. Zumeist wird sich für einen von einem Fachmann ausgearbeiteten Sparplan entschieden oder eben für die Einzahlung in eine Rürup-Rente. Die Rürup-Rente ist eine Basisrente für Selbstständige. Sie ist eine kapitalgedeckte und private Rentenversicherung, welche ab dem sechzigsten Lebensjahr eine lebenslange Rente garantiert. Außerdem kann man sie teilweise steuerlich absetzen. Doch sollten auch die Nachteile von Rürup-Renten bedacht werden, bevor man sich dazu entscheidet.

Riester-Rente ist nur bedingt möglich

Wer als Selbstständiger zusätzlich eine Riester-Förderung anstrebt, der muss hier folgendes bedenken: Riestern darf, ausgenommen von einer Ausnahme, nur der, welcher auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Bei den wenigsten Selbstständigen ist das allerdings der Fall. Hier hat man die Möglichkeit einer Riester-Förderung nur dann, wenn der Ehepartner zu einer solchen Förderung berechtigt ist. Hier müssen dann beide Ehepartner einen Riester-Vertrag abschließen. Wer sich allerdings nicht mit einer Rentenversicherung absichern möchte, dem bleibt die Möglichkeit, Geld in Immobilien anzulegen. Hier kann durch Einnahme von Mieten und/oder späterem Verkauf des Hauses oder der Häuser ebenfalls ein gutes Einkommen für das Rentenalter erreicht werden. Man muss als Selbstständiger auf jeden Fall nicht ohne Altersvorsorge auskommen.

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