Sie sind hier: Startseite » Allgemein, Depotkonto

Depotkonto Fakten
Wissenswertes über Depotkonto

Depotkonto Fakten
Was ist ein Depotkonto?
Ein Depotkonto ist eine Verwahrmöglichkeit für alle Wertpapiere im engeren Sinn. Das Depotkonto wird durch eine (meist numerische) Depotnummer identifiziert und trägt großteils zusätzlich eine prägnante Bezeichnung. Bei Nummerndepots ist dem Verwahrer zwar der Inhaber bekannt, wird aber im Schriftverkehr anonym gehalten. Man unterscheidet zwischen geschlossenem und offenem Depot, und in letzterem Fall des Weiteren zwischen Girosammelverwahrung und Streifbandverwahrung. Im heute in Deutschland üblichen Fall einer Girosammelverwahrung werden Wertpapierdepots als Konto geführt, auf dem die Bestände gebucht werden. Im Fall einer Sonderverwahrung werden Wertpapiere zusätzlich in Papierform z. B. in einem Safe durch ein Kreditinstitut bzw. eine Depotbank verwahrt und diese Einrichtung dort ebenfalls als Wertpapierdepot oder als Streifbanddepot bezeichnet. Im Bereich der Verwahrung von Fonds spricht man auch von einem Anlagekonto. Summe aller Wertpapierdepots und anderer Geldanlagen eines Anlegers bilden dessen Portfolio.

Dividenden oder Zinsen von Wertpapieren sowie Depotgebühren werden auf einem separaten Verrechnungskonto verbucht.

Depotgebühren
Für die Bereitstellung eines Wertpapierdepots erhebt die Bank üblicherweise Depotgebühren. Diese sind meist nach Höhe und Art der Bestände gestaffelt. Insbesondere ist die Verwahrung von girosammelverwahrten Papieren günstiger, als solche in anderen Verwahrarten. Einige Direktbanken sowie Fondsgesellschaften bieten auch kostenfreie Depotführung an. Für den Depotübertrag darf eine Bank in Deutschland keine eigenen Gebühren verlangen. Diese Gebührenfreiheit gilt derzeit noch nicht für österreichische Banken.