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Die FDP und Altersteilzeit
Welche Meinung vertritt die Partei?

Die FDP und Altersteilzeit

Wenn Sie sich für politische Ereignisse und Entscheidungen interessieren und sich in einem Alter befinden, in dem es langsam Zeit wird sich über eine Altersteilzeit Gedanken zu machen, so wird es Sie mit Sicherheit interessieren, was die liberale Partei zu diesem Thema zu sagen hat.

Was ist Altersteilzeit?

Arbeitnehmer ab dem 55.Lebensjahr, die mindestens die letzten drei Jahre in einer versicherungspflichtigen Beschäftigung gearbeitet haben, können diese Altersteilzeit beantragen. Dies führt dann dazu, dass die bisherige Arbeitszeit durch den Arbeitgeber um die Hälfte reduziert wird, wie beispielsweise bei einer Halbtagsbeschäftigung, einem monatlichen Wechsel von Arbeitsmonaten und freien Monaten oder auch dem sogenannten Blockmodell. Allerdings wird dies nur gewährt, wenn für die restliche Arbeitszeit ein neuer Angestellter gefunden wird. Dieses Vorgehen will die FDP nicht weiter unterstützen.

Welche Meinung vertritt die Partei?

Sie wollten das, Ende des Jahres 2009, auslaufende Programm zur Altersteilzeit nicht verlängern, sondern dieses durch ein anderes, neues Angebot ersetzen, nämlich der Rente ab 60. Dies sollte Arbeitnehmern die Möglichkeit geben ab dem 60.Jahr frühzeitig aus dem Berufsleben aussteigen zu können. So könnten Sie sich beispielsweise ab Ihrem 60. Lebensjahr dazu entscheiden, eine Teil- oder sogar Vollrente in Anspruch zu nehmen. Ein weiterer Punkt Ihres Planes war zudem, dass Sie die Hinzuverdienstgrenzen für Rentner deutlich fallen lassen wollten. Doch diese Vorschläge werden nicht von allen Seiten unterstützt. Es ist zwar richtig, diese, für den Staat teure und belastende Altersteilzeit nicht weiterzuführen, doch diese Forderung wäre nur eine Verlagerung der Probleme. Der demografische Wandel bringt nämlich mit sich, dass die Menschen immer älter werden und somit muss auch die Lebensarbeitszeit angepasst werden. Deshalb wurde das Rentenalter von 67 auch trotz der Forderungen beibehalten, da dies einen flexibleren Übergang zur Rente garantiert. Die Union lehnt dieses Vorgehen ebenfalls ab, da sie befürchten, dass die Rentenabstriche so hoch werden könnten, dass sich diese niemand mehr leisten könne. Ebenfalls wird bemängelt, dass dies nur ein Zwang für Rentner wäre, Arbeiten wie das Tütenpacken aufzunehmen, da der frühe Renteneintritt mit jeder Menge Kosten verbunden wäre. Profitieren würden also vielleicht gerade einmal die, die ein wirklich hohes Einkommen verschreiben können. Auch Ver.di bezeichnet dieses Vorhaben der liberalen Partei als Altersarmut per Gesetz. So konnte sich der Vorschlag nicht durchsetzen. Es bleibt also abzuwarten, wie sich dies noch entwickelt.

Einen aktuellen Sport zur „Freiheit bewegt“ Kampagne der FDP kann man sich hier anschauen: