Sie sind hier: Startseite » Festgeld, Geldanlagen, Tagesgeld

Die richtige Anlagestrategie in der Krise
Tipps für Kleinanleger

Die richtige Anlagestrategie in der Krise

Vor jeder Geldanlage und jedem Kapitaleinsatz sollte die sorgfältige Vermögensplanung stehen. Dabei sollte der Kleinanleger prüfen, wie viel Rücklagen er eventuell braucht, um unvorhergesehene Ausgaben bezahlen zu können. Um nämlich einen kurzfristigen finanziellen Engpass zu überbrücken, gibt es andere Möglichkeiten als der teure Dispositionskredit. Experten haben ausgerechnet, dass für unerwartete Ausgaben ein finanzielles Polster von zwei bis drei Monatsgehälter zur Verfügung stehen sollte. Auch im Hinblick auf die Finanzkrise. Geld was darüber hinaus noch da ist, sollte längerfristig angelegt werden. In Zeiten der Finanzkrise sind selbst starke Anleger vorsichtig geworden.

Die richtige Anlagestrategie bringt Sicherheit in finanzielle Anlage

Checkliste für eine einträgliche Anlagestrategie:

  • Das Tagesgeldkonto – kurzfristige Form der Anlage
  • Festgeld als Geldanlage ist als eine langfristige Anlagestrategie zu bewerten
  • In Zeiten der Finanzkrise, ist eine Kombination von sicherer Geldanlage und Risiko eine gute Anlagemöglichkeit
  • Aktienfonds – aber bitte streuen
  • Immobilien – da historisch niedrige Schuldzinsen auf Baugeld

Das Tagesgeldkonto sollte zu sehen sein, als Parkmöglichkeit des finanziellen Polsters, das man kurzfristig braucht. Das Girokonto sollte in diesem Fall nicht zugezogen werden, da Guthaben unverzinst steht. Beim Tagesgeldkonto und hier sind es vor allem Direktbanken, bekommt der Kleinanleger akzeptable Konditionen. 2,5 % sind momentan zu nennen, was als Inflationsausgleich gerechnet werden kann. Vorsichtig auch beim Tagesgeldkonto. Oftmals erhalten Neukunden Verzinsungen die traumhaft sind, die aber nur ein halbes Jahr gezahlt werden.

80 % sollte das Kapital in etwa hoch sein, das langfristig angelegt wird. Hier ist Festgeld der Garant mit Sicherheit. Auch für Sparbriefe gibt es Sicherheit. Eines haben beide Anlagen gemeinsam. Kein Antasten während der Laufzeit. Sonst entstehen Nachteile in Form der Zinserträge, zusätzlich müssen noch Storno- und Verwaltungskosten bezahlt werden. Ein Minus letztendlich bleibt dann nicht aus.

Ist der Hauptanteil der Geldanlage im sicheren Hafen, kann mit dem Rest ein wenig Risiko eingegangen werden. So hat der Kleinanleger trotz der Finanzkrise sein Kapital sicher und dazu noch die Möglichkeit einer guten Rendite. Dabei können verschiedene Formen der Anlage gewählt werden.

Wer Aktien kauft, sollte mit seinem Kapital nicht auf einzelne Aktien setzen. Fonds, die in große Unternehmen investieren garantieren minimales Risiko. Als Geldanlage und für den Kleinanleger ist die „Streuung“ von Aktien sicherer.

Im Immobiliensektor sind die Schuldzinsen sehr niedrig. Deshalb gibt es für viele Kleinanleger die Überlegung eine Immobilie zu kaufen. Aber Vorsicht: hier lauert ein großes Risiko, denn meist geht das ganze Geld für die Immobilie drauf. Die Wertsteigerung eines Hauses und die zukünftige Unterhaltung sollten auf dem Prüfstein stehen. Gerade dann, wenn der Eigentümer in den Altersruhestand geht und Rente bezieht. Da kann das Haus sehr oft nicht mehr gehalten werden, da die Unterhaltungskosten zu hoch sind. Diese Art der Geldanlage sollte nur mit einem Fachmann abgehandelt werden.

Um die Finanzkrise möglichst unbeschadet zu umgehen, kann zusammenfassend gesagt werden, dass die vorgenannten Anlagemöglichkeiten relativ sicher für den Kleinanleger sind. Wenn er sein Kapital streut und nicht in eine Anlagestrategie investiert. Das Tagesgeldkonto für ein finanzielles Polster sollte immer eine Option sein.

Weitere Informationen finden Sie auf:

Titelbild © Sergej Khakimullin / shutterstock.com