
Eine Anlage als Festgeld zählt schon seit jeher zu den sichersten Geldanlagen. Zudem sind die auch die möglichen Renditen in jüngster Zeit wieder deutlich attraktiver geworden. Dies liegt vor allem auch an der steigenden Zahl an Direktbanken, welche attraktive Konditionen für Festgeldkonten anbieten. Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Planbarkeit beim Festgeld. Da der Zinssatz für die gesamte Laufzeit fest garantiert wird, wissen Anleger genau, welcher Betrag am Ende zur Verfügung steht.
Das Angebot an Festgeldkonten ist mittlerweile sehr groß, sodass sich ein genauer Festgeld Vergleich in jedem Falle lohnt. Zudem können die Konditionen der verschiedenen Banken recht unterschiedlich sein. Über den Festgeld Vergleich können sich Anleger schnell und einfach einen Überblick über die aktuell besten Angebote verschaffen. Hierzu reicht es aus, den Anlagebetrag und Laufzeit einzugeben. Diese beiden Faktoren haben den größten Einfluss auf die mögliche Rendite. Da der Anlagebetrag beim Festgeld über die vereinbarte Laufzeit fest angelegt wird, sollten Anleger sich genau überlegen, welcher Betrag angelegt und wie lange die Laufzeit sein soll.
Ein wichtiger Faktor sind bei einem Festgeld Vergleich natürlich die angebotenen Zinsen. Die Höhe der Zinsen hängt zum einen vom Anlagebetrag und der gewählten Laufzeit ab. Zudem spielt auch der der aktuelle Leitzins der Europäischen Zentralbank eine wichtige Rolle. Bei hohen Leitzinsen wird es für die Banken teuer, sich Geld über die EZB zu beschaffen. Diese versuchen dann durch attraktive Zinsen private Personen zu einer Anlage als Festgeld zu bewegen.
Die gewählte Laufzeit hat große Auswirkungen auf die mögliche Rendite. Zudem haben Anleger in der Regel keine Möglichkeit in dieser Zeit über das angelegte Kapital zu verfügen. Deshalb sollte man genau überlegen, für welchen Zeitraum der angelegte Betrag nicht benötigt wird. Generell bieten die meisten Banken Laufzeiten zwischen einem Monat bis zu etwa 6 Jahren an. Was die Rendite betrifft, sind sowohl sehr kurze wie auch sehr lange Laufzeiten eher ungünstig. Erfahrungsgemäß werden die besten Zinsen bei einer Laufzeit zwischen ein und zwei Jahren angeboten. Für diesen Zeitraum können Banken die Zinsentwicklung relativ sicher vorhersagen. Bei längeren Laufzeiten steigen die Zinssätze nur noch sehr gering oder sinken sogar ab.
Anleger sollte sich rechtzeitig vor dem Ende der Laufzeit überlegen, ob sie die Anlage verlängern oder kündigen möchten. In den meisten Fällen muss das Festgeldkonto innerhalb einer gewissen Kündigungsfrist gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung so verlängert sich die Anlage automatisch um dieselbe Laufzeit. Kunden erhalten dann automatisch den aktuell gültigen Zinssatz. Um Nachteile zu vermeiden, sollte deshalb rechtzeitig ein Festgeld Vergleich durchgeführt werden, um die Konditionen von anderen Anbietern zu vergleichen.
Da die Banken für die gesamte Laufzeit mit dem angelegten Betrag kalkulieren, ist eine vorzeitige Kündigung in der Regel nicht möglich. Anleger, die vorzeitig über den angelegten Betrag verfügen möchten, sind auf die Kulanz der jeweiligen Bank angewiesen. In jedem Falle ist eine vorzeitige Kündigung immer mit finanziellen Nachteilen verbunden. So werden für die bereits absolvierte Laufzeit zumeist keine Zinsen gezahlt. Bereits gezahlte Zinsen werden bei einer Auszahlung entsprechend abgezogen. Zudem können die Banken auch noch eine entsprechende Gebühr verlangen, wenn das Festgeldkonto vorzeitig gekündigt wird. Deshalb sollten Anleger immer genau überlegen, für welchen Zeitraum sie auf das angelegte Geld verzichten können.
Neben der attraktiven Rendite ist die Sicherheit eines der größten Vorteile beim Festgeld. Besonders in Zeiten von wirtschaftlichen Krisen sind Anleger auf eine sichere Geldanlage bedacht. Aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung, die auch für das Festgeld gilt, gehört dieses zu den sichersten Geldanlagen überhaupt. Die gesetzliche Einlagensicherung greift bei allen Banken mit Sitz innerhalb der Europäischen Union. Im Falle einer Insolvenz sind alle Festgeldanlagen bis zu 100.000 Euro komplett abgesichert. Die meisten Banken in Deutschland gehören zudem noch einem privaten Sicherungsfonds an. Dadurch sind auch noch weitaus höhere Beträge geschützt, wofür es allerdings keinen rechtlichen Anspruch gibt. Über den Festgeld Vergleich können sich Anleger über die jeweils geltende Einlagensicherung einer Bank informieren. Zudem ist auch die Bank gesetzlich dazu verpflichtet, den Kunden beim Abschluss über die Höhe der Einlagensicherung zu informieren.
Bei einem Festgeld Vergleich bieten oftmals ausländische Banken die attraktivsten Zinsen an. Anleger sollten jedoch bedenken, dass es bei Banken außerhalb der EU keine einheitlichen Regelungen für die Einlagensicherung gibt. Deshalb sollte man sich über die jeweils geltenden Regelungen genau informieren. Zudem muss bedacht werden, dass eventuelle Schadensersatzansprüche immer am Sitz der betreffenden Bank geltend gemacht werden müssen. Dies ist dann zumeist auch mit hohen Kosten verbunden.
Fast alle Banken bieten mittlerweile die Möglichkeit, ein Festgeldkonto direkt nach dem Festgeld Vergleich online zu eröffnen. Die Kunden müssen sich dann lediglich über das Postident Verfahren legitimieren. Nach erfolgter Legitimation wird das Festgeldkonto freigeschaltet und der gewählte Anlagebetrag kann per Überweisung eingezahlt werden.
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