Das Tagesgeld gehört nach wie vor zu den beliebtesten Anlageformen. Dies liegt in erster Linie an der hohen Flexibilität, welche eine Anlage als Tagesgeld bietet. So können Anleger jederzeit über ihr Geld verfügen und erhalten dennoch wesentliche bessere Zinsen als beispielsweise bei einem Sparbuch. Ein dritter wichtiger Faktor der für ein Tagesgeldkonto ist die hohe Sicherheit den die Geldanlage als Tagesgeld bietet. Aufgrund des großen Angebots an verschiedenen Tagesgeldkonten sollten Anleger vor der Eröffnung immer einen genauen Tagesgeld Vergleich durchführen.
Die Höhe des Zinssatzes hängt beim Tagesgeld von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt der aktuelle Leitzins der Europäischen Zentralbank eine Rolle. Je höher dieser ist, desto teurer wird es für Banken, sich Geld über die EZB zu beschaffen. Deshalb versuchen Banken vermehrt sich Geld von privaten Anlegern zu beschaffen und bieten entsprechend höhere Zinsen für eine Geldanlage wie das Tagesgeldkonto an. Des Weiteren hängt der Zinssatz natürlich auch von der Politik einer jeden Bank ab. In jedem Fall ist es so, dass der Zinssatz bei einem Tagesgeldkonto in der Regel nicht garantiert wird. Dieser kann sich somit täglich ändern. Bei einigen Anbietern haben Neukunden jedoch die Chance den aktuellen Zinssatz für einen gewissen Zeitraum garantiert zu bekommen. Es lohnt sich deshalb, bei einem Tagesgeld Vergleich auf solche garantierten Zinssätze zu achten.
In den meisten Fällen erfolgt die Verzinsung auf einem Tagesgeldkonto bereits ab dem ersten Euro. Eine gewisser Mindestbetrag ist nicht erforderlich. Gelegentlich kann es vorkommen, dass Banken einen gestaffelten Zinssatz anbieten, der sich nach der Höhe der Einlage richtet. Je mehr Geld sich auf dem Tagesgeldkonto befindet, desto attraktiver fällt dann auch der Zinssatz aus. Dies gilt jedoch zumeist nur bis zu einem bestimmten Maximalbetrag. Ab diesem steigen die Zinssätze dann nicht mehr oder fallen sogar. Wer einen eher geringen oder besonders hohen Betrag auf einem Tagesgeldkonto anlegen möchte, sollte also bei einem Tagesgeld Vergleich auch diesen Punkt berücksichtigen.
Ein wichtiger Punkt auf den Anleger bei einem Tagesgeld Vergleich immer achten sollten sind die Termine, zu denen die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben werden. Der Zahlungstermin der Zinsen hat eine direkte Auswirkung auf die mögliche Rendite. Je nach Bank werden die Zinsen monatlich, quartalsweise oder auch jährlich gutgeschrieben. Am vorteilhaftesten für den Anleger ist dabei eine monatliche Gutschrift der Zinsen. Bei dieser Variante kann am besten vom Effekt des Zinseszinses profitiert werden. Vorausgesetzt natürlich, die Zinsen verbleiben auf dem Tagesgeldkonto. In vielen Fällen bringt ein Tagesgeldkonto mit einem etwas geringeren Zinssatz und einer monatlichen Zinsgutschrift die höhere als eines mit besseren Zinsen aber nur einer quartalsweisen oder jährlichen Gutschrift der Zinsen.
Tagesgeldkonten zählen zu den sichersten Geldanlagen überhaupt. Dies liegt in erster Linie an der gesetzlichen Einlagensicherung. Alle Anlagen, die sich auf Konten einer Bank mit Sitz innerhalb der Europäischen Union befinden, sind bis zu einem Betrag von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Zudem sind die meisten in Deutschland beheimateten Banken noch zusätzlich Mitglied bei einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds. Dadurch sind dann auch noch weitaus höhere Beträge abgesichert. Allerdings gibt es für diese keinen gesetzlichen Anspruch.
Bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos sind die Banken dazu verpflichtet, den Kunden über die genaue Höhe der jeweils geltenden Einlagensicherung zu informieren. Es ist jedoch ratsam, sich schon beim Tagesgeld Vergleich über die jeweilige Einlagensicherung zu informieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Geld bei einer Bank mit Sitz außerhalb der EU angelegt werden soll. In diesen Fällen greift die gesetzliche Einlagensicherung nicht. Deshalb sollten Anleger sich vorab genau informieren, bis, zu welchem Betrag ihre Einlage geschützt ist. Außerdem sollte bedacht werden, dass bei einem finanziellen Schaden in dem Land geklagt werden muss, in dem die Bank ihren Sitz hat. Dies ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden.
Ein weiterer Punkt, auf den es sich lohnt zu achten, sind eventuelle Prämien, welche Banken für Neukunden anbieten. Dies kann entweder ein bestimmtes Startkapital oder auch ein Tankgutschein sein. Bei einem Tagesgeld Vergleich erhalten Anleger genaue Angaben, ob eine Bank für Neukunden einen Bonus anbietet.
Da es bei einem Tagesgeldkonto keinerlei Kündigungsfristen gibt, lohnt es sich regelmäßig einen Tagesgeld Vergleich durchzuführen. In vielen Fällen kommt es nämlich vor, dass nur Neukunden von besonders attraktiven Angeboten profitieren. Für Bestandskunden finden diese dann keine Anwendung. Wer feststellt, dass es bei einer anderen Bank die besseren Konditionen gibt, kann jederzeit sein Tagesgeldkonto schließen und das Geld woanders anlegen. Diese Praxis des ständigen Wechsels wird auch als Tagesgeld-Hopping bezeichnet.
Verschiedentlich bieten Banken ein Tagesgeldkonto nur in Verbindung mit einem Girokonto an. Wer mit seinem aktuellen Girokonto zufrieden ist, sollte von solchen Angeboten eher absehen, da hier die Flexibilität eingeschränkt wird. Ein Wechsel ist dann unter Umständen nicht mehr so ohne einfach möglich.
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