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Gasvergleich – So wechselt man
Gas Anbieter wechseln lohnt sich

Gasvergleich – So wechselt man
Wie kündige ich meinem bisherigen Gasversorger?
Die Kündigung übernimmt in der Regel der neue Gasversorger und stimmt sich mit dem bisherigen ab. Nur in Ausnahmefällen, und zwar immer dann, wenn eine Kündigung relativ kurzfristig ausgesprochen werden muss, sollte der Kunde den Vertrag selbst kündigen, um zu gewährleisten dass die kurze Frist eingehalten wird und nicht eine erneute Vertragsbindung zustande kommt. Das ist immer dann angeraten, wenn ein Sonderkündigungsrecht besteht oder eine feste Vertragslaufzeit vereinbart war.

Ab wann wird das Gas vom neuen Versorger geliefert?
Die Umstellung auf den neuen Gasversorger nimmt einige Zeit in Anspruch. Es kann durchaus 6 bis 8 Wochen dauern, bevor die Belieferung durch den neuen Anbieter beginnt.

Wie wirkt sich der Versorger-Wechsel auf den Haushalt aus?
Zunächst gibt es keine spürbaren Auswirkungen auf den Haushalt. Die einzige Veränderung besteht darin, dass die Abschlagszahlungen an einen anderen Empfänger gezahlt werden und dieser auch die Endabrechnung vornimmt.

Welche Kündigungsfristen sind zu beachten?
Wer bisher das Gas von seinem Grundversorger bezogen hat, muss in der Regel eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende einhalten. Wurde aber schon eine andere vertragliche Vereinbarung getroffen, die z. B. mit einer festen Vertragsbindungsdauer einhergeht, dann sind die jeweiligen vereinbarten Kündigungsfristen einzuhalten. Wer sich für einen festen Zeitraum vertraglich gebunden hat, kann den Vertrag auch erst zum Ende der Laufzeit kündigen.

Wann besteht ein Sonderkündigungsrecht?
Ein Sonderkündigungsrecht besteht immer dann, wenn der Gasversorger seine Preise anhebt.

Können durch den Wechsel Lücken in der Gasversorgung entstehen?
Da der Wechsel des Gasanbieters sich faktisch nur „auf dem Papier“ vollzieht, gibt es keine Versorgungslücken. Die Gasbelieferung an sich ändert sich nicht.

Entstehen durch den Wechsel des Gasanbieters Kosten?
Der Wechsel des Gasanbieters erfolgt kostenlos. Eventuell wird sogar vom neuen Anbieter eine Wechselprämie vergütet, die mit der Endabrechnung verrechnet wird.

Was geschieht, wenn der neue Anbieter seiner Lieferverpflichtung nicht nachkommt?
In diesem Fall ist der Grundversorger verpflichtet, für eine lückenlose Versorgung des Haushalts einzustehen. Der Belieferungsvertrag geht sozusagen automatisch wieder auf den Grundversorger über.

Wie erfolgt die Umrechnung des Gasverbrauchs von Kubikmeter in Kilowattstunden?
Da die meisten Anbieter den Gasverbrauch in Kilowattstunden (kWh) bemessen, der Zähler aber die Kubikmeter des verbrauchten Gases zählt, kann eine Umrechnung erforderlich sein, um einen exakten Vergleich durchführen zu können. Wenn der Brennwert bekannt ist, wird der Gasverbrauch in Kubikmeter mit dem Brennwert multipliziert, um die Angabe in Kilowattstunden zu erhalten. Ist der Brennwert nicht bekannt, dann ergibt sich ein Schätzwert durch die Multiplikation mit dem Wert 10,3.