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Geeignete Unterbringungsmöglichkeiten im Alter
Steigendem Pflegebedarf vorbeugen

Geeignete Unterbringungsmöglichkeiten im Alter

Das erste graue Haar, ein das ganze Wochenende anhaltender Kater nach einer ausgelassenen Party, erste Erschöpfungserscheinungen nach einem Spaziergang um den Block: Keine Frage, irgendwann stellen sich bei jedem Menschen die ersten Alterscheinungen ein. Man mag noch so gesund leben, noch so sportlich und achtsam, älter wird zwangsläufig jeder. Wer später nicht zu stark unter diesen Altererscheinungen leiden und plötzlich vom Alter überrascht werden möchte, der sollte frühzeitig damit anfangen, sich ein paar Gedanken über die Altersvorsorge und die Unterkunft im Alter zu machen. Leider ist der Tarifdschungel in Deutschland relativ undurchsichtig – zu viele verschiedene Möglichkeiten der Unterbringung als Rentner stehen zur Verfügung, zu undurchsichtig sind die Kostenstrukturen.

Durchblick im Begriffs- und Tarifdschungel

So vielfältig wie das Angebot, so undurchsichtig mag der Begriffsdschungel erscheinen: Altenheim, Pflegeheim, Seniorenwohnheim, Seniorenresidenz, Altenpflegestift und Wohnpark – die Begrifflichkeiten sind mannigfaltig. Dennoch bezeichnen sie prinzipiell alle das Gleiche: Jede dieser Einrichtungen richtet sich an mehr oder weniger pflegebedürftige Senioren, die nicht mehr fähig sind, ihren Haushalt alleine zu führen. Eines ist klar: Der Pflegebedarf steigt im Alter; unter Umständen ist es nötig, dauerhaft betreut zu werden.

Die Kosten für die Unterbringung werden in der Regel mit der Pflegekasse abgerechnet – der potentielle Bewohner einer Senioreneinrichtung muss daher in der Regel eine Pflegestufe haben.
Manche Wohneinrichtungen richten sich dabei an eher rüstige Rentner, andere hingegen haben sich auf die Pflege erkrankter oder körperlich sowie geistig durch das Alter beeinträchtigter Menschen spezialisiert.

Unterstützung durch Kranken- und Pflegekasse rechtzeitig klären

Wer bei seiner Recherche eine potentiell geeignete Unterkunft für das Alter gefunden hat, der sollte zur Vermeidung von Missverständnissen und Enttäuschungen am besten vorab die Kranken- und Pflegekasse kontaktieren und sich hinsichtlich der diversen Tarife und Pflegestufen zu informieren. So ist frühzeitig geklärt, was für eine Art der Finanzierung man von seiner Kasse in welchen Fällen erwarten kann.

Titelbild © Peter Kirchhoff – aboutpixel.de