Private Krankenversicherung Vergleich
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Private Krankenversicherung Vergleich

Seit 2009 die allgemeine Versicherungspflicht eingeführt wurde, entscheiden sich immer mehr Menschen für eine private Krankenversicherung. Diese besagt, dass jede in Deutschland lebende Person eine Krankenversicherung benötigt unabhängig davon ob sie gesetzlich versichert sind oder Ansprüche auf eine Beihilfe oder freie Hilfsfürsorge haben. Da die privaten Krankenkassen im Gegensatz zu den gesetzlichen ihre Beiträge frei festlegen können, sollte man vor dem Abschluss einer PKV immer einen PKV Vergleich durchführen. Allerdings steht die private Krankenversicherung nicht für alle Personen offen.

Wer kann in eine PKV wechseln?

Bevor man sich mit einem PKV Vergleich befassen kann sollte man zunächst klären, ob eine private Krankenversicherung überhaupt möglich ist. In jedem Falle können sich Selbstständige oder Freiberufler privat versichern. Diese können unabhängig von ihrem Einkommen in eine private Krankenversicherung wechseln. Arbeitnehmer, welche rentenversicherungspflichtig angestellt sind, können nur dann eine PKV abschließen, wenn Ihr Bruttogehalt oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt. Die Versicherungspflichtgrenze wurde zum 01.01.2012 von 49.500 auf 50.850 Euro angehoben. Nur Personen, deren Bruttoeinkommen für mindestens ein Jahr über dieser Grenze lag steht, der Weg in die PKV offen. Eine Ausnahme gilt für Beamte, die sich ebenfalls jederzeit privat versichern lassen können. Desweiteren gibt es noch für bestimmte Personengruppen wie Studenten oder Ärzte im Praktikum die Möglichkeit sich von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreien zu lassen.

Vorteile der privaten Krankenversicherung

Wer sich für eine PKV entscheidet, kann gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung von zahlreichen Vorteilen profitieren. So können bei der PKV die Tarife frei gewählt werden. Je nach gewähltem Tarif kann die private Krankenversicherung deshalb sogar günstiger sein als eine GKV. So bieten viele private Krankenkassen beispielsweise günstige Tarife für Singles an. Des Weiteren kann man sich bei einer privaten Krankenversicherung die gewünschten Leistungen individuell zusammenstellen, wodurch sich ebenfalls Einsparungen erzielen lassen. Die Leistungen der einzelnen Krankenkassen lassen sich ebenfalls über einen PKV Vergleich miteinander vergleichen. Vorteilhaft ist auch, dass viele private Krankenkassen am Ende des Jahres Beiträge wieder erstatten, falls bestimmte Leistungen nicht in Anspruch genommen werden. Weitere Vorteile sind beispielsweise die freie Wahl des Krankenhauses oder auch höhere Leistungen bei Zahnbehandlungen.

Wie die private Krankenversicherung funktioniert

Privatversicherte Personen erhalten nach einem Arztbesuch eine entsprechende Rechnung. Diese wird entweder durch den Arzt direkt oder über eine Verrechnungsstelle erstellt. Die Rechnung wird dann einfach bei der jeweiligen Krankenkasse zur Erstattung eingereicht. Diese prüft die Rechnung und führt je nach gewähltem Tarif eine Erstattung durch. Bei besonders kostenintensiven Behandlungen oder bei einem Aufenthalt im Krankenhaus wird in der Regel direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Bei benötigten Arzneimitteln werden die Kosten ebenfalls nachträglich von der Krankenkasse erstattet.

Wonach richten sich die Beiträge?

Ein wichtiger Punkt bei einem PKV Vergleich sind natürlich die Beiträge. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sind die Beiträge bei der PKV nicht vom Einkommen des Versicherten abhängig. Diese richten sich nach verschiedenen Kriterien wie dem Eintrittsalter, den gewünschten Leistungen oder auch den vorhandenen Vorerkrankungen. Um zu verhindern, dass die Beitragssätze im Alter zu stark ansteigen, wird bei jüngeren Versicherten ein höherer Beitrag berechnet als eigentlich nötig wäre. Aus den vorhandenen Überschüssen werden dann Rücklagen gebildet, um die Beiträge auch im Alter stabil zu halten.

Die möglichen Tarife bei der PKV

Wer einen PKV Vergleich durchführt sollte dabei nicht nur auf die Prämien, sondern vor allem auch auf die angebotenen Leistungen der einzelnen Tarife achten. Dabei werden in der PKV zwei grundsätzliche Tarifarten, die Modultarife und die Kompakttarife unterschieden. Bei den Modultarifen hat der Versicherte die Möglichkeit sich die Leistungen betreffs einer ambulanten, stationären oder zahnärztlichen Behandlung selbst zusammenzustellen. So kann zum Beispiel festgelegt werden welche Kosten für einen Heilpraktiker, für Sehhilfen oder bei Zahnersatz von der Krankenkasse übernommen werden sollen. Bei Kompakttarifen dagegen bietet die Krankenversicherung bestimmte Leistungen in einem Paket an. Der Versicherungsnehmer hat dabei auf den genauen Inhalt keinen Einfluss.

Einige Tarife beinhalten auch eine Selbstbeteiligung durch den Versicherungsnehmer. Je höher diese ausfällt desto geringer wird dann auch der Beitrag. In der Regel kann für jede Leistungsart eine separate Selbstbeteiligung vereinbart werden. So ist es beispielsweise möglich für die Zahnbehandlung eine höhere Selbstbeteiligung zu wählen als für eine ambulante Behandlung beim Hausarzt. Wer eine private Krankenversicherung ohne Selbstbeteiligung wünscht, der sollte dies direkt beim PKV Vergleich angeben.
Die angebotenen Tarife und Leistungen können je nach Krankenversicherung zum Teil deutlich voneinander abweichen. Deshalb sollte in jedem Falle ein PKV Vergleich erfolgen, bevor man sich für eine bestimmte private Krankenversicherung entscheidet.

Tarife für Beamte

Beamte können grundsätzlich frei entscheiden, ob sie sich privat oder gesetzliche versichern lassen möchten. Für die private Krankenversicherung erhalten Beamte einen Zuschuss über die Beihilfe. Aus diesem Grunde sollten sich Beamte immer für eine private Krankenversicherung entscheiden, da diese nur noch die Restkosten einer Krankenversicherung zu versichern brauchen. Übernommen wird die Beihilfe vom jeweiligen Dienstherrn des Beamten. Die meisten Krankenkassen bieten für Beamte spezielle Beihilfetarife an. Beamte, welche einen PKV Vergleich durchführen, sollten deshalb speziell auf diese Beihilfetarife achten.

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