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Nützliche Informationen zum Ratenkredit
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Nützliche Informationen zum Ratenkredit
Was sind Ratenkredite?
Ratenkredite werden in der Bankpraxis meist als Privatdarlehen, Persönlicher Kredit oder Anschaffungsdarlehen bezeichnet. Banken bieten diese Kredite höchst standardisiert an; die Beträge liegen zumeist zwischen 1.500,- und 25.000,- Euro und die Laufzeiten belaufen sich auf 12 bis 72 Monate. Im Gegensatz zu anderen Krediten wird beim Ratenkredit in der Regel keine Sicherheit vom Kreditinstitut gefordert. Häufig wird jedoch der Finanzierungs- bzw. Verwendungszweck des Kredits in dem Kreditvertrag aufgeführt. Der Kreditbetrag wird einem separaten Konto, dem Kreditkonto des Kunden, belastet und normalerweise seinem Girokonto gutgeschrieben.

Verwendung von Ratenkrediten
Ratenkredite dienen überwiegend zur Beschaffung von langlebigen (privat genutzten) Gebrauchsgegenständen, wie zum Beispiel Einrichtungsgegenstände oder Autos. Aber auch die Finanzierung von Urlaubsreisen oder Weiterbildungen sind nicht selten. Mittlerweile bieten viele Anbieter spezielle Autokredite zu günstigeren Konditionen an (siehe auch Autokredite Vergleich). Hier wird häufig zur Sicherheit für den Kreditgeber der Fahrzeugbrief hinterlegt.

Konditionsgestaltung
Als Faustregel gilt: die Lebensdauer des Finanzierungsobjektes (z.B. Auto) sollte größer/gleich der Kreditlaufzeit sein. Beispielsweise bei Fahrzeuganschaffungen sollte man nicht länger den Kredit abbezahlen, als der Wagen tatsächlich läuft (speziell bei Gebrauchtwagen). In einem Tilgungsplan wird die Rückzahlung durch monatlich gleichbleibende Raten festgelegt, die aus Zins und Tilgung bestehen. Die Ratenkalkulation erfolgt durchweg annuitätisch, d. h. die Raten bleiben konstant gleich. Auch innerhalb der Rate bleibt der Tilgungs- und der Zinsanteil über die gesamte Laufzeit konstant.

Unterschied zwischen Ratenkredit & Dispokredit
Im Vergleich zum Dispositionskredit (kurz: Dispo) bietet der Ratenkredit meist einen günstigeren Zinssatz. Dies begründet sich schon in dem eigentlichen Verwendungszweck des Dispokredites. Dieser ist für die Überbrückung von kurzfristigen finanziellen Engpässen gedacht und kann somit jeden Tag ausgenutzt oder zurückgezahlt werden. Diese Flexibilität lässt sich die Bank teuer bezahlen. In den meisten Fällen ist somit ein Ratenkredit vom Zinssatz her wesentlich günstiger als ein Dispo. Durch den festen Zinssatz, die gleichbleibenden Raten und die feste Laufzeit ist der Ratenkredit für mittel- bis langfristige Finanzierungen einfacher zu handhaben, da man leichter die Ausgaben für die nächsten Jahre planen kann.

Eine Umschuldung in einen Ratenkredit empfiehlt sich immer dann, wenn Sie nicht kurzfristig einen größeren Betrag für die Tilgung erwarten. Die Erfahrung zeigt, dass ein einmal in Anspruch genommener Dispo oft nicht mehr zurückgeführt wird. Da hierdurch eine unnötige permanente Zinsbelastung entsteht, empfiehlt sich dann eine Umschuldung in einen Ratenkredit.